St. Nikola – Dimbach – Waldhausen
St. Nikola Von der ursprünglich romanischen Chorquadratkirche sind noch einige Spuren sichtbar. Romanische Wandmalereien wurden bei Restaurierungsarbeiten gefunden aber wieder übertüncht. Eine gotische Maria mit Kind und vier bemerkenswerte Reliefs, einer Passauer Werkstätte zugeschrieben, waren einst Teil eines Flügelaltares.
Dimbach Die Marienwallfahrtskirche war eng mit dem Stift Waldhausen verbunden. Der Bau ist mit seinem bemerkenswerten Langhaus der spätesten Gotik zuzuordnen. Die Einrichtung stammt aus der Knorpelwerk Epoche. Dem Kefermarkter Meister nahestehend ist die lebensgroße Maria mit Kind des Hochaltares. Die sogenannte Franz Xaver Müller Orgel soll aus dem ehemaligen Stift Waldhausen hierher übertragen worden sein.
Waldhausen Einmalig in Österreich ist diese Pfarrkirche als Bau der sogenannten Nachgotik, die durch Probst Parthenreuter von Waldhausen in Auftrag gegeben wurde. Ebenfalls bemerkenswert sind die Renaissance Kanzel und vor allem der Hochaltar aus 1680 der aus Aurozmünster zugekauft wurde und als Werk Thomas Schwanthalers angesehen wird. Chorgestühl und ein Teil der Bänke stammen aus der Bauzeit (1612).